Grauguss-Beschichtung
Die Grauguss-Beschichtung ist ein funktionelles Material, das auf die Oberfläche des Sandformhohlraums aufgetragen wird. Ihre Hauptfunktion besteht darin, das Gussmetall vom Formmaterial zu isolieren, wodurch die Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit des Gussstücks verbessert wird. Sie ist ein wichtiges Hilfsmaterial bei Gießprozessen von Grauguss. Die Beschichtung besteht hauptsächlich aus feuerfesten Zuschlagstoffen, Bindemitteln, Suspendiermitteln und funktionellen Additiven.
Eigenschaften:
1.Gießverträglichkeit und Anti-Anbrenn-Leistung
Mit einer Feuerfestigkeit von 1500–1600 °C ist die Beschichtung gut auf die Gießtemperatur von Grauguss (1350–1420 °C) abgestimmt. Gängige Zuschlagstoffe wie Quarzmehl und Bentonit verhindern effektiv das Anhaften von Sand und erhalten gleichzeitig die normale Graphitbildung.
2.Geringe Gasentwicklung zur Reduzierung von Gussfehlern
Das Bindemittelsystem (z. B. CMC in Kombination mit Bentonit) zeichnet sich durch geringe Feuchtigkeitsaufnahme und minimale Gasentwicklung nach dem Trocknen aus. Mit einer für die Schaumstoffmusterentgasung optimierten Permeabilität hilft die Beschichtung, gasbedingte Fehler wie Porosität und Nadelstiche zu reduzieren.
3.Starke Haftung bei einfacher Reinigung
Die Beschichtung weist eine ausgezeichnete Haftfestigkeit auf und bleibt nach dem Trocknen rissfrei und fest verbunden. Nach dem Guss löst sie sich in schalenartiger Form ab, hinterlässt eine glatte Gussoberfläche und ermöglicht eine effiziente Nachbearbeitung.
4.Flexible Verarbeitung und Kosteneffizienz
Empfohlenes Wasser-zu-Pulver-Verhältnis: ca. 1:0,6–0,7. Die Beschichtung kann durch Tauchen, Gießen oder Streichen aufgetragen werden, mit einer Schichtdicke von 0,8–1,2 mm. Das Trockenpulver hat eine lange Haltbarkeit und kann durch Zugabe von Wasser leicht zubereitet werden, was es für die Serienproduktion von Grauguss-Gussteilen wie Motorblöcken und Werkzeugmaschinengestellen geeignet macht.